SCHWÄBISCHE ZEITUNG 27.10.2017


Weltformat im Allgäu – Freundeskreis Wolfegger Konzerte schaut optimistisch in die Zukunft

Bei der Mitgliederversammlung des Freundeskreises Wolfegger Konzerte wurde Viviana Fürstin zu Waldburg-Wolfegg und Waldsee einstimmig für weitere drei Jahre zur Präsidentin gewählt. Sie nutzte die Gelegenheit, auf eine 28-jährige Erfolgsgeschichte zurückzublicken.

Am Freitag, 20. Oktober 2017 kamen die Mitglieder des Freundeskreises Wolfegger Konzerte e. V. auf Einladung der Präsidentin des Vereins zu der alle drei Jahre stattfindenden Vereinsversammlung im Wolfegger Schloss zusammen.

Erfolg ruht auf vielen Schultern
Ein herzliches Dankeschön richtete Fürstin Viviana an die zahlreichen Sponsoren, die vielen Helfer, Kooperationspartner und natürlich an die Mitglieder des Freundeskreises. Sie alle unterstützen die renommierte Musikreihe seit beinahe drei Jahrzehnten nachhaltig.

In ihrer Begrüßung erinnerte die Fürstin voller Dankbarkeit an Dr. Gert Stühmer, den Vizepräsident des Vereins und einen der Mitbegründer der Internationalen Wolfegger Konzerte, der im August im Alter von 81 Jahren verstorben ist.

Solide Finanzen und steigende Mitgliederzahlen
In seinem Rückblick auf die vergangenen drei Jahre stellte Prof Harald Pfab, der Schatzmeister des Freundeskreises, die solide finanzielle Situation des Vereins heraus. Der Geschäftsführer Dr. Bernd Mayer sieht dank der Unterstützung durch Sponsoren, durch das Fürstlichen Hauses und die Gemeinde Wolfegg mit großer Zuversicht in die Zukunft der Konzertreihe. Oberstes Ziel werde wie bisher das hohe musikalische und künstlerische Niveau der Veranstaltungen sein.

Erfreut zeigte sich Bernd Mayer auch über die beachtenswerte Dynamik bei den Mitgliederzahlen: Mit 183 Mitgliedern ist die Zahl so hoch wie noch nie seit Gründung des Freundeskreises 1989.

Weltformat im Allgäu
Derzeit sind die Verantwortlichen dabei, das Programm für die 29. Internationalen Wolfegger Konzerte fertigzustellen, die vom 29. Juni bis zum 1. Juli 2018 stattfinden werden. Die Besucher dürfen sich wieder darauf freuen, neben etablierten Meistern auch junge Gesichter zu entdecken.

Der neue, alte Vorstand
Bei der Vorstandswahl wurde Fürstin Viviana als Präsidentin des Freundeskreises bestätigt. Ihr zur Seite steht als Vizepräsident Lothar Schacke, Mitinhaber des Künstlersekretariats am Gasteig in München. Ebenfalls zum Vorstand gehören Dr. Bernd Mayer als Geschäftsführer und Prof. Harald Pfab als Schatzmeister. Als Medien-, Marketing- und Mitgliederbeauftragte fungiert weiterhin Dr. Irene Pill, Dozentin und Geschäftsführerin von „Service rund um Kultur“. Neu gewählt wurde als Beisitzer Leonardo Graf zu Waldburg-Wolfegg und Waldsee.

Freundeskonzert
Den musikalischen Schlusspunkt der Versammlung setzte die junge Harfenistin Amira Nowarra aus Wangen. Sie präsentierte Stücke von Louis Spohr bis Ludovico Einaudi und zog mit ihrem virtuosen Spiel die Gäste in den Bann. Wie es sich für einen Verein gehört, dem die Förderung junger Musiker ein besonderes Anliegen ist, spendete das Auditorium lang anhaltenden Beifall für den glanzvollen und gelungenen Konzertabend des Freundeskreises.

 

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SCHWÄBISCHE ZEITUNG Kultur 03.07.2017
Katharina von Glasenapp

Mit Herzblut für Beethoven

Manfred und Rainer Honeck begeistern mit den Bamberger Symphonikern im Wolfegger Rittersaal

Selten genug, dass der Violinist Rainer Honeck (links) mit seinem Bruder, Manfred Honeck, gemeinsam konzertiert. Am Samstagabend boten sie in Schloss Wolfegg, wo Manfred die internationalen Wolfegger Konzerte organisiert und als Dirigent am Pult steht, Beethovens Violinkonzert op. 61 D-Dur – Foto Christian Flemming

Großer Jubel herrschte im ausverkauften Rittersaal von Schloss Wolfegg, als Manfred Honeck im Rahmen seiner Internationalen Wolfegger Konzerte gemeinsam mit seinem Bruder Rainer und den Bamberger Symphonikern zwei Hauptwerke von Beethoven musizierte. Sowohl das Violinkonzert als auch die dritte Symphonie, die „Eroica“, begeisterten in ihrer Frische und Unverbrauchtheit.

Sie sind gemeinsam in Vorarlberg und in Wien aufgewachsen, haben in der Familie und, zu der Zeit, als Manfred Honeck noch Bratscher der Wiener Philharmoniker war, im gleichen Orchester gespielt. Trotzdem ist ein gemeinsames Konzert von Rainer, dem Konzertmeister des Wiener Spitzenorchesters, und Manfred Honeck, dem weltweit agierenden Dirigenten, dem die Konzerte in Wolfegg so am Herzen liegen, sicherlich herausgehoben aus dem Musikeralltag. Zumal, wenn eines der Hauptwerke Beethovens, zugleich eines der anspruchsvollsten Violinkonzerte, auf dem Programm steht. Mit den Bamberger Symphonikern, denen er seit vielen Jahren eng verbunden ist, gestaltet Manfred Honeck den Orchesterpart mit blühenden Bläserbögen, die in der Akustik des Rittersaals prächtig herauskommen, und geschärften dynamischen Kontrasten. Das Motiv der vier Paukenschläge, welches das Konzert eröffnet und das sich auch in den Streichern und Bläsern durchzieht, wird zum prägenden Element.

Mit feinem, zunächst zurückhaltendem und immer freier werdendem Geigenton schwingt sich Rainer Honeck hinauf, wird getragen vom Orchester, korrespondiert mit den Stimmen und musiziert wunderbar natürlich, fern aller solistischer Selbstdarstellung. Die Spannung wächst mit der Solokadenz, für die er die von Beethoven selbst komponierte wählt: Beethoven, von Haus aus Pianist, hatte vom Violinkonzert selbst eine Version als Klavierkonzert erstellt und sich dafür Kadenzen geschrieben, die die Pauke als Duettpartner des Soloinstruments einbezieht. Der österreichische Geiger Wolfgang Schneiderhan hatte diese Kadenz auf die Violine übertragen. Im Dialog von Rainer Honeck und dem Paukisten der Bamberger Symphoniker entwickelt sich diese Kadenz mit ihren in weiten Bögen virtuos geführten Figuren zu einer dramatischen Schlachtenmusik. Vor deren Hintergrund wirkt der Schluss des Satzes und der wunderbare langsame Satz umso lyrischer und versöhnlicher. Das Finale wird zu einem rundum musikantischen, von allen liebevoll gestalteten Freudentanz.

Emotionen hautnah zu erleben

Natürlich ist auch Beethovens „Eroica“ unter dem leidenschaftlichen Dirigenten und dem mit Herzblut musizierenden Orchester kein routiniert abgespultes Repertoirestück. Da heißt es Ohren spitzen für spannende Übergänge, für hervorgehobene Mittelstimmen und geschärfte Spannungsakkorde. Im ungeheuer dicht gefügten Trauermarsch sind Tragik, Erschütterung, Trost und Hoffnung eng verbunden, Beethovens Emotionen – die Enttäuschung über Napoleon – sind hautnah zu erleben. Im Scherzo mit seinen brillanten Hornsoli scheinen die überlebensgroßen Ritterfiguren im Saal mitzutanzen. Das Finale, einen Variationensatz über ein Kontratanzthema, gestaltet Honeck höchst fantasievoll, differenziert in der Dynamik und in der Gewichtung, erhaben im eingeschobenen Adagioteil und mit ungebrochener Energie im letzten Abschnitt. Mit dem freundlich charmanten Perpetuum mobile aus Haydns Sinfonie Nr. 88 verabschiedeten sich die Künstler, die am Sonntag noch das Kirchenkonzert gestalteten.

 

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SCHWÄBISCHE ZEITUNG Kultur 04.07.2017
Katharina von Glasenapp

Ein Fluss balsamischer Klänge

Das Kirchenkonzert der Internationalen Wolfegger Konzerte verschmilzt zu einer großen Einheit

Dass Manfred Honecks Herz für die geistliche Musik und den tiefen Glauben schlägt, ist bekannt und haben die Besucher der Wolfegger Konzerte in den letzten Jahren immer wieder erfahren. Dass er dramaturgisch durchdachte Programme entwickelt, hat die Verbindung von Wort und Musik rund um Mozarts Requiem gezeigt, die er vor mehr als 20 Jahren ebenfalls in Wolfegg erstmals vorgestellt hat: Regelmäßig begeistert er damit in seiner Heimat Vorarlberg und in aller Welt. Nun konnte man im abschließenden Kirchenkonzert in St. Katharina ein besonders berührendes Programm mit dem ebenso schlichten wie eindringlichen Requiem von Gabriel Fauré erleben, eingeleitet von Chor- und Orchestermusik und Orchesterliedern.


Die Bamberger Symphoniker, der Philharmonische Chor München, die Sopranistin Sunhae Im und der Bariton Andrè Schuen unter Manfred Honeck in St. Katharina in Wolfegg - Foto Helmut Voith

Dazu hatte Manfred Honeck wunderbare Partner und Solisten an der Hand. Wie schon am Abend zuvor im Rittersaal konnte man den dunklen, homogenen Klang der Bamberger Symphoniker genießen: In Samuel Barbers berühmtem Adagio for strings op. 11 und in Faurés fließendem „Cantique“ kam die Streicherkultur in einem großen atmenden Aufschwung und stetem Auf- und Abschwellen zum Tragen. In den Liedern von Franz Schubert und Richard Strauss fügten sich die Bläser in einen warmen Gesamtklang ein, obwohl die Platzverhältnisse und akustischen Besonderheiten im Altarraum bekanntermaßen kompliziert sind. In Gabriel Faurés Requiem schließlich formte Honeck einen Klang mit sparsam gesetzten Steigerungen, in den der Chor und die Solisten eingebettet waren.

Zum wiederholten Mal bereits war der Philharmonische Chor München in der Einstudierung von Andreas Herrmann zu Gast im Kirchenkonzert: Im a cappella gesungenen Eröffnungsstück „Totus tuus“ des polnischen Komponisten Henryk Gorecki bestachen die lupenreine Intonation, die Wärme des Chorklangs und die große Bandbreite in der Dynamik vom großen Aufschrei zum verlöschenden Pianissimo. Honeck verlangt viel von einem Chor, gerade im leisen Bereich. Die Münchner vermögen es ihm auf beglückende Weise zu geben, hier wie auch in dem oft auf dem gregorianischen Choral aufbauenden Requiem von Fauré. Dieses Requiem gehört ja zu den stilleren, tröstlicheren Werken dieser Gattung, spart die musikdramatische Gestaltung von den Schrecken des Jüngsten Gerichts im „Dies irae“ aus, die Mozart, Berlioz oder Verdi so kraftvoll vertont haben. Hoffnung, Trost, Gebet und Licht stehen im Zentrum und kamen in dieser innig erfüllten Aufführung zum Ausdruck.

Gesangssolisten begeistern

Getragen wurden diese rund 80 Minuten natürlich auch von den beiden Gesangssolisten: Die Sopranistin Sunhae Im, die oft von Honeck eingeladen wird, war für die erkrankte Anna Lucia Richter eingesprungen und gestaltete Strauss’ „Und morgen wird die Sonne wieder scheinen“ in feiner Zartheit, umspielt von der silbrigen Solovioline des Konzertmeisters. Das kurze Solo „Pie Jesu“ im Requiem sang sie mit schlank geführter Stimme, zurückgenommen und verinnerlicht. Der junge Südtiroler Bariton Andrè Schuen, der bereits im vergangenen Jahr mit einem Liederabend in der Alten Pfarr begeistert hatte, schwang sich in Schuberts „Litanei auf das Fest Allerseelen“ auf das ruhige Fließen des Orchesters ein, und steigerte sich in „Ruhe, meine Seele“ von Strauss in einer großen Linie zu gewaltigem Ausdruck. Die beiden knappen Soli im Requiem nahm er ebenso schlicht wie subtil in der Dramatik. Seine Stimme ist Balsam für die Seele, wie das gesamte, in einem großen Atem fließende Konzert. Nach dem Läuten der Kirchenglocken dankte das Publikum allen Beteiligten und dem künstlerischen Leiter Manfred Honeck mit starkem Beifall.

 

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SCHWÄBISCHE ZEITUNG Kultur 22.06.2017

„Kinder mit klassischer Musik vertraut machen“


Manfred Honeck - Foto Helmut Voith

Nach einem Konzert in der Elbphilharmonie Hamburg gab Manfred Honeck, der Künstlerische Leiter der Internationalen Wolfegger Konzerte, den Organisatoren ein Interview und erläuterte das Programm des diesjährigen Festivals. Seit nunmehr 23 Jahren trägt dieser Konzertreigen die unverkennbare Handschrift des weltweit gefragten Dirigenten.

Herr Honeck, Sie führen auch 2017 wieder im Rittersaal auf Schloss Wolfegg und in der Kirche St. Katharina musikalische Werke auf, die Ihnen besonders viel bedeuten. Was fasziniert Sie am meisten an dem diesjährigen Konzertprogramm? Weshalb haben Sie gerade dieses Programm gewählt?
Das Spannende an den Internationalen Wolfegger Konzerten ist jedes Jahr, dass wir neben Bekanntem immer auch Neues bringen. So führen wir dieses Jahr beim Kirchenkonzert erstmals das Requiem von Gabriel Fauré auf, dessen tröstlicher Ton und außerordentliche Atmosphäre etwas ganz Besonderes sind.
Beim Konzert mit den Bamberger Symphonikern im wahrhaft imposanten Rittersaal werden wir nach vielen Jahren einmal wieder einen reinen Beethoven-Abend geben. Als Familienmensch freue ich mich überaus, dass mein Bruder Rainer die Violinpartie übernehmen wird – ein Konzert mit dem eigenen Bruder ist schon etwas sehr Berührendes; neulich war er auch in Pittsburgh mit dabei. Mit Beethovens „Eroica“ bringen wir den ganz großen Wurf, ein gewaltiges Werk zu Gehör.
Auch dieses Jahr sind die drei Musikabende thematisch verknüpft. So spielt ein Bläserquintett, hoch begabte Nachwuchsmusiker, in der Alten Pfarr unter anderem Samuel Barber und damit einen der wichtigsten amerikanischen Komponisten, den wir dann auch in der Wolfegger Kirche hören werden.
Sie sehen, wir haben ein rundes, kraftvolles und zugleich feines Programm zusammengestellt.

Sie sind Music Direktor des Pittsburgh Symphony Orchestra und als Gastdirigent in zahlreichen Metropolen auf allen Kontinenten unterwegs und können sich wahrlich nicht über zu wenig Arbeit beklagen. Warum ist Ihnen als international gefragter Dirigent das Festival in Wolfegg trotzdem wichtig? Was bedeuten die Internationalen Wolfegger Konzerte für Sie?
Im Lauf eines Jahres komme ich tatsächlich ziemlich viel in der weiten Welt herum und gastiere meistens in großen Städten. Daher schätze ich die überschaubare und idyllische Wolfegger Welt sehr. Mich beeindruckt, dass das Festival von einem gemeinnützigen Verein organisiert wird und dass die Verantwortlichen dies mit Herzblut machen. Zudem gefällt mir sehr, dass wir bei den Internationalen Konzerten auch junge, vielversprechende Künstler einladen können. Hier in Wolfegg schließe ich meine Saison ab, hier beginnt für mich der Sommer. Außerdem bin ich da in familiärem Rahmen mit Menschen zusammen, die mir mit den Jahren Freunde geworden sind. Diese Tage bedeuten mir immer viel.

Wie schaffen Sie es, jedes Jahr derart prominente Künstlerinnen und Künstler nach Wolfegg zu locken?
Die Wolfegger Konzerte bieten ja – aber nicht nur – hervorragenden jungen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform, die ihnen als Sprungbrett auf die großen Bühnen dienen kann. Ich denke da zum Beispiel an den Tenor Jonas Kaufmann, der 2003 in Wolfegg auftrat und mittlerweile in der ganzen Welt umjubelte Auftritte feiert. Oder auch der Bratschist Nils Mönkemeier, hier 2008 zu erleben, der als inzwischen international renommierter Musiker der Bratsche zu enormer Aufmerksamkeit verholfen hat.

Natürlich spielen ebenso persönliche Beziehungen eine Rolle. So verbindet mich beispielsweise mit Anne-Sophie Mutter, die 2014 zum 25. Festivaljubiläum in Wolfegg auftrat, eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit.

Wir schätzen uns sehr glücklich, dass wir auch dieses Jahr die Bamberger Symphoniker gewinnen konnten und so eines der profiliertesten und traditionsreichsten deutschen Orchester in Wolfegg zu hören sein wird.

„Ein Maestro zum Anfassen“ – so sprechen zahlreiche Menschen von Ihnen. Wie sieht Ihr Tagesablauf am Festspielwochenende Ende Juni, Anfang Juli in Wolfegg für Sie und Ihre Familie aus?
Das Konzert-Wochenende in Wolfegg ist für mich eine Art Urlaub. Ich genieße es, möglichst viele Mitglieder meiner Familie hier um mich zu haben. Natürlich stehen die Konzertproben und die Aufführungen im Rittersaal und in der Kirche im Mittelpunkt. Doch es bleibt noch genügend Muße, mich mit meiner Frau, meinen Kindern und Enkeln zu beschäftigen. Was das „Anfassen“ betrifft: Wir sind hier in Wolfegg nicht in einer Metropole, in der man zwischen Hotel und Aufführungsort anonym mit dem Auto fährt. Hier geht man zu Fuß und trifft sich nach dem Konzert zum gemütlichen Beisammensein in einem Gasthaus. Dies macht den ganz speziellen Reiz der Wolfegger Konzerte sicher nicht nur für mich aus.

Wie, glauben Sie, kann es gelingen, jüngeres Publikum an die klassische Musik heranzuführen?
Man kann nicht früh genug damit beginnen, Kinder mit klassischer Musik vertraut zu machen, im häuslichen Umfeld, aber auch im Musikunterricht. Auf diese Weise legt man den Grundstock, auf dem man aufbauen kann. In Wolfegg laden wir zum Beispiel jedes Jahr Kindergarten- und Schulkinder zu den Orchesterproben ein und erfreulicherweise werden es alljährlich mehr. Wenn ein Kind einmal während der Proben zwischen den Musikern sitzen und vielleicht sogar den Dirigentenstab schwingen darf, wird das, so hoffen wir, einen nachhaltigen Eindruck machen und den Boden bereiten für einen positiven Zugang zur Musik überhaupt und zur Klassik ganz speziell.

 

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